Image < JUGEND > Internet: das sind eure Forderungen!

2 Dez

Vom 20.Mai bis 20.Oktober habt ihr off- & online eure Forderungen und Ideen zu Image < JUGEND > Internet gesammelt, bei uns im ePartool eingetragen und dann die gesammelten Beiträge gevotet. Konkret ging es um das Bild der Jugend in der Öffentlichkeit sowie um Angebote für junge Menschen, digital und vor Ort.

Foto:  a_sto/photocase.de

Foto: a_sto/photocase.de

Und wie ist es nun, euer Bild der Jugend?

„Wir sind nicht unpolitisch und gleichgültig!“ Ihr sagt, dass es ein verzerrtes und nicht realistisches Bild von Jugend in den Medien gibt. Ihr fordert deshalb, dass viel mehr aus eurer Perspektive gesprochen wird.
„Wir wollen ernsthaft beteiligt werden!“ Ihr betont auch, wie wichtig das Thema Beteiligung für euch ist. Denn dazu, in der Gesellschaft ernst genommen und gehört zu werden, gehört für euch vor allem , dass ihr an politischen Entscheidungen, die euch etwas angehen, beteiligt werdet. Deshalb fordert ihr die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen auf allen Ebenen der Gesellschaft.
„Leistungsdruck tötet politisches Engagement!“ Viele junge Menschen fühlen sich von außen bestimmt und enormen Erwartungen ausgesetzt: Familie, Freunde, Schule, Studium, Beruf und Engagement, all das soll unter einen Hut gebracht werden. Ihr fordert deshalb weniger Leistungsdruck, denn das schafft Freiräume, um sich stärker in die Politik und die Gesellschaft einzubringen.

Und welche Angebote und Voraussetzungen braucht ihr im Netz und vor Ort?

„Meine Daten bleiben meine Daten!“ Ihr nutzt das Netz selbstverständlich und ständig. Für euch stellt es keine zweite Realität dar, sondern ergänzt und bereichert euer Leben. Aber auch ihr spürt den Druck, immer online und erreichbar zu sein. Und euch ist das Thema Sicherheit und Datenschutz sehr wichtig. Zugleich sagt ihr, dass Online-sein teuer ist. Daher fordert ihr einen freien Zugang aller Jugendlichen zu angemessener Hardware und ein bundesweites freies W-LAN.
Nur Medienkompetenz ist wirksamer Jugendmedienschutz: Damit sich junge Menschen besser vor Datenmissbrauch, Viren, Hacking oder Cybermobbing schützen können, wünscht ihr euch die Einführung des Schulfachs Neue Medien.
„Vor Ort muss sich was bewegen“ Damit ihr euch auch in ländlichen Regionen wohl fühlt und nicht gezwungen seid, in die Stadt zu ziehen, fordern ihr, die Infrastruktur auf dem Land zu verbessern. Dazu gehört zum Beispiel ÖPNV, bezahlbarer Wohnraum, Dienstleistungen und Bildungsmöglichkeiten vor Ort und Familienfreundlichkeit. Aber auch die Freizeitmöglichkeiten müssen ausgebaut werden. So fordert ihr, dass ihr die Möglichkeit bekommt, ihre Hobbies direkt vor Ort auszuüben. Ihr fordert auch eine Anerkennung eures Engagements durch die Gesellschaft und einen Ferienschutz, um dieses Engagement besser zu ermöglichen. Partizipation ist ein entscheidendes Kriterium für euch, um sich vor Ort wohl zu fühlen und dort zu bleiben.

>> Die ausführliche Zusammenfassung eurer Forderungen findet ihr hier.

Und wie geht es damit weiter?

Eure Ideen und Forderungen fließen in die Arbeit der AG „Jugend gestaltet Zukunft“ und damit in den bundesweiten Prozess zur Entwicklung einer Demografiestrategie ein. Ganz konkret hat die AG „Jugend gestaltet Zukunft“ zugesagt, sich damit auseinanderzusetzen und euch im Anschluss ein Feedback zu geben.

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